8 Tipps zum Kinderzimmer streichen für Eltern

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Träumst du davon, das Kinderzimmer in eine zauberhafte Welt zu verwandeln, in der sich dein Kind rundum wohlfühlt und seine Fantasie beflügelt wird? Ein neuer Anstrich kann Wunder wirken und dem Raum eine ganz persönliche Note verleihen. Aber bevor du Pinsel und Farbe schwingst, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Mit diesen 8 Tipps wird das Kinderzimmer streichen zum Erfolgserlebnis – und vielleicht sogar zu einem gemeinsamen Familienprojekt, das euch noch enger zusammenschweißt!

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Vor dem Streichen: Die richtige Vorbereitung ist alles

Bevor der erste Pinselstrich gesetzt wird, steht die sorgfältige Planung an. Denn nur mit der richtigen Vorbereitung wird das Ergebnis wirklich überzeugend und langanhaltend. Stell dir vor, du beginnst zu streichen und merkst plötzlich, dass die Farbe fehlt oder das Abdeckband nicht richtig klebt. Solche Pannen lassen sich vermeiden, wenn du dir vorher ausreichend Zeit nimmst.

1. Farbkonzept entwickeln: Welche Farben passen zu deinem Kind?

Farben haben eine immense Wirkung auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden. Im Kinderzimmer ist es daher besonders wichtig, Farben bewusst einzusetzen. Frage dich: Welche Atmosphäre möchtest du schaffen? Soll der Raum eher beruhigend und entspannend wirken oder anregend und kreativitätsfördernd? Sprich am besten mit deinem Kind, um herauszufinden, welche Farben ihm gefallen und zu seinem Charakter passen.

Einige Farbtrends und ihre Wirkung im Überblick:

  • Pastelltöne: Sanfte Pastellfarben wie Rosa, Hellblau, Mintgrün oder Lavendel wirken beruhigend und schaffen eine freundliche Atmosphäre. Sie eignen sich besonders gut für Babyzimmer oder Kinder, die einen ruhigen Rückzugsort bevorzugen.
  • Helle, neutrale Farben: Weiß, Beige oder Grau sind zeitlose Klassiker, die vielseitig kombinierbar sind und den Raum optisch vergrößern. Sie bilden eine neutrale Basis, die du mit farbigen Akzenten durch Möbel, Textilien oder Wandbilder aufpeppen kannst.
  • Kräftige Farben: Leuchtende Farben wie Gelb, Orange, Rot oder Grün bringen Energie und Lebensfreude ins Kinderzimmer. Sie eignen sich gut für Spielecken oder Bereiche, in denen dein Kind aktiv ist. Achte jedoch darauf, kräftige Farben nicht zu flächendeckend einzusetzen, da sie sonst schnell überfordern können.
  • Akzentwände: Eine farbig gestaltete Akzentwand kann einen Raum optisch aufwerten und ihm einen individuellen Touch verleihen. Wähle eine Wand, die besonders gut zur Geltung kommt, zum Beispiel die Wand hinter dem Bett oder dem Schreibtisch.

Denke daran: Geschmäcker sind verschieden! Was dem einen gefällt, muss nicht unbedingt für den anderen passen. Lass dich von deinem Kind inspirieren und finde gemeinsam eine Farbpalette, die euch beiden gefällt.

2. Die richtige Farbe auswählen: Gesundheit und Umwelt im Blick

Gerade im Kinderzimmer ist es wichtig, auf die Inhaltsstoffe der Farbe zu achten. Wähle Farben, die emissionsarm, schadstofffrei und speichelfest sind. Achte auf Gütesiegel wie den Blauen Engel oder das Öko-Tex Standard 100 Zertifikat. Diese Siegel garantieren, dass die Farbe keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthält und für Kinder unbedenklich ist.

Tipp: Informiere dich im Fachhandel über die verschiedenen Farbtypen und ihre Eigenschaften. Lass dich beraten, welche Farbe für deine Bedürfnisse am besten geeignet ist. Es gibt spezielle Kinderzimmerfarben, die besonders strapazierfähig und abwaschbar sind – ideal für kleine Künstler, die ihre Kreativität gerne an den Wänden ausleben!

3. Materialliste erstellen und einkaufen: Alles griffbereit haben

Nichts ist ärgerlicher, als mitten im Streichprozess festzustellen, dass etwas fehlt. Erstelle daher im Vorfeld eine detaillierte Materialliste und kaufe alles, was du brauchst, rechtzeitig ein. So kannst du dich voll und ganz auf das Streichen konzentrieren und vermeidest unnötige Unterbrechungen.

Hier eine Checkliste für deine Materialliste:

  • Farbe (ausreichende Menge, lieber etwas mehr als zu wenig)
  • Grundierung (falls erforderlich)
  • Abdeckplane oder Malervlies
  • Abdeckband (verschiedene Breiten)
  • Pinsel (verschiedene Größen und Formen)
  • Farbroller (mit Teleskopstiel für hohe Wände)
  • Farbwanne oder Eimer
  • Rührholz
  • Spachtelmasse (für Unebenheiten und Löcher)
  • Schleifpapier (verschiedene Körnungen)
  • Schwamm und Eimer mit Wasser
  • Leiter oder Tritt
  • Arbeitskleidung (alte Kleidung oder Overall)
  • Handschuhe
  • Mundschutz (bei Bedarf)

4. Raum vorbereiten: Schutz vor Farbspritzern

Bevor du mit dem Streichen beginnst, solltest du den Raum gründlich vorbereiten. Räume alle Möbel aus dem Zimmer oder stelle sie in die Mitte und decke sie mit Abdeckplanen ab. Klebe Fußleisten, Fensterrahmen und Türrahmen sorgfältig mit Abdeckband ab. Lege den Boden mit Malervlies oder Abdeckplanen aus, um ihn vor Farbspritzern zu schützen. Entferne Bilder, Regale und andere Gegenstände von den Wänden. Kleine Löcher und Unebenheiten kannst du mit Spachtelmasse ausbessern und anschließend glatt schleifen.

Tipp: Sei gründlich beim Abkleben! Je sauberer du arbeitest, desto sauberer wird auch das Ergebnis. Verwende hochwertiges Abdeckband, das sich leicht entfernen lässt, ohne Kleberückstände zu hinterlassen.

Das Streichen: Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann es endlich losgehen! Mit der richtigen Technik und etwas Geduld verwandelst du das Kinderzimmer im Handumdrehen in eine farbenfrohe Wohlfühloase.

5. Grundierung auftragen (optional): Für eine optimale Haftung

Eine Grundierung ist nicht immer notwendig, aber in bestimmten Fällen empfehlenswert. Sie sorgt für eine bessere Haftung der Farbe, gleicht unterschiedliche Saugfähigkeiten des Untergrunds aus und verhindert, dass die Farbe fleckig wird. Eine Grundierung ist besonders dann sinnvoll, wenn:

  • Die Wände stark saugfähig sind (z.B. bei neu verputzten Wänden)
  • Die Wände unterschiedliche Farbtöne haben
  • Du eine dunkle Farbe mit einer hellen Farbe überstreichen möchtest

Trage die Grundierung gleichmäßig mit einem Farbroller auf und lasse sie vollständig trocknen, bevor du mit dem Streichen beginnst. Beachte die Herstellerangaben zur Trocknungszeit.

6. Die richtige Streichtechnik: Gleichmäßig und sauber arbeiten

Beim Streichen ist es wichtig, gleichmäßig und sauber zu arbeiten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Beginne mit den Ecken und Kanten. Diese kannst du am besten mit einem Pinsel streichen. Tauche den Pinsel nur leicht in die Farbe ein und streiche in gleichmäßigen Zügen. Anschließend kannst du die großen Flächen mit einem Farbroller bearbeiten. Tauche den Roller ebenfalls nur leicht in die Farbe ein und rolle ihn dann auf der Farbwanne ab, um überschüssige Farbe zu entfernen. Streiche die Wände in überlappenden Bahnen von oben nach unten. Vermeide es, zu viel Farbe auf einmal aufzutragen, da dies zu unschönen Läufern führen kann.

Tipp: Streiche immer „nass in nass“, d.h. trage die Farbe auf, solange die vorherige Bahn noch feucht ist. So vermeidest du unschöne Übergänge und sorgst für ein gleichmäßiges Farbergebnis.

7. Trocknungszeiten beachten: Geduld ist gefragt

Nach dem ersten Anstrich ist Geduld gefragt. Lasse die Farbe vollständig trocknen, bevor du einen zweiten Anstrich aufträgst. Beachte die Herstellerangaben zur Trocknungszeit. In der Regel dauert es mehrere Stunden, bis die Farbe vollständig getrocknet ist. Lüfte den Raum während der Trocknungszeit gut, um die Trocknung zu beschleunigen und Gerüche zu vermeiden.

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Tipp: Ein zweiter Anstrich ist oft notwendig, um eine optimale Deckkraft und ein gleichmäßiges Farbergebnis zu erzielen. Besonders bei hellen Farben auf dunklen Untergründen oder bei stark beanspruchten Wänden ist ein zweiter Anstrich empfehlenswert.

8. Abklebeband entfernen: Saubere Kanten ohne Farbe unterlauf

Sobald die Farbe vollständig getrocknet ist, kannst du das Abklebeband vorsichtig entfernen. Ziehe das Band in einem flachen Winkel ab, um zu vermeiden, dass Farbe abplatzt. Wenn du bemerkst, dass Farbe unter das Band gelaufen ist, kannst du diese vorsichtig mit einem feuchten Pinsel oder einem Wattestäbchen entfernen.

Tipp: Entferne das Abklebeband am besten, solange die Farbe noch leicht feucht ist. So vermeidest du, dass die Farbe beim Abziehen des Bandes einreißt.

Nach dem Streichen: Aufräumen und genießen

Herzlichen Glückwunsch! Du hast das Kinderzimmer erfolgreich gestrichen und in eine neue Wohlfühloase verwandelt. Jetzt heißt es: Aufräumen und genießen!

Entferne alle Abdeckplanen und Malervliese. Reinige Pinsel und Farbroller gründlich mit Wasser oder einem geeigneten Lösungsmittel. Stelle die Möbel zurück an ihren Platz und dekoriere den Raum nach deinen Wünschen. Nun kannst du mit deinem Kind das neue Kinderzimmer erkunden und die frische Farbe genießen.

Denke daran: Ein frisch gestrichenes Kinderzimmer ist nicht nur optisch ein Gewinn, sondern auch ein Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden deines Kindes. Mit der richtigen Farbwahl und der sorgfältigen Vorbereitung schaffst du einen Raum, in dem sich dein Kind rundum wohlfühlt und seine Kreativität entfalten kann.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Kinderzimmer Streichen

Welche Farben sind für das Kinderzimmer am besten geeignet?

Für das Kinderzimmer eignen sich vor allem Farben, die emissionsarm, schadstofffrei und speichelfest sind. Achte auf Gütesiegel wie den Blauen Engel oder das Öko-Tex Standard 100 Zertifikat. Pastelltöne, helle neutrale Farben oder Akzentwände mit kräftigen Farben sind beliebt.

Muss ich die Wände vor dem Streichen grundieren?

Eine Grundierung ist nicht immer notwendig, aber in bestimmten Fällen empfehlenswert. Sie sorgt für eine bessere Haftung der Farbe, gleicht unterschiedliche Saugfähigkeiten des Untergrunds aus und verhindert, dass die Farbe fleckig wird. Besonders bei neu verputzten Wänden, unterschiedlichen Farbtönen oder beim Überstreichen von dunklen Farben mit hellen Farben ist eine Grundierung sinnvoll.

Wie viele Anstriche sind nötig?

In der Regel sind zwei Anstriche notwendig, um eine optimale Deckkraft und ein gleichmäßiges Farbergebnis zu erzielen. Besonders bei hellen Farben auf dunklen Untergründen oder bei stark beanspruchten Wänden ist ein zweiter Anstrich empfehlenswert.

Wie lange muss die Farbe trocknen, bevor ich das Zimmer wieder nutzen kann?

Beachte die Herstellerangaben zur Trocknungszeit. In der Regel dauert es mehrere Stunden, bis die Farbe vollständig getrocknet ist. Lüfte den Raum während der Trocknungszeit gut, um die Trocknung zu beschleunigen und Gerüche zu vermeiden.

Wie entferne ich Farbspritzer von Möbeln oder Böden?

Frische Farbspritzer lassen sich in der Regel leicht mit einem feuchten Tuch entfernen. Eingetrocknete Farbspritzer kannst du vorsichtig mit einem Spachtel oder einem Lösungsmittel entfernen. Teste das Lösungsmittel jedoch vorher an einer unauffälligen Stelle, um sicherzustellen, dass es das Material nicht beschädigt.

Kann ich mein Kind beim Streichen mithelfen lassen?

Ja, das Kinderzimmer streichen kann ein tolles Familienprojekt sein! Lass dein Kind bei der Farbauswahl mitbestimmen und ihm einfache Aufgaben übernehmen, wie z.B. das Abkleben oder das Auftragen der Farbe mit einem kleinen Pinsel. Achte jedoch darauf, dass du Farben verwendest, die für Kinder unbedenklich sind und dass dein Kind Schutzkleidung trägt.

Wie vermeide ich unschöne Übergänge beim Streichen?

Streiche immer „nass in nass“, d.h. trage die Farbe auf, solange die vorherige Bahn noch feucht ist. So vermeidest du unschöne Übergänge und sorgst für ein gleichmäßiges Farbergebnis. Achte außerdem darauf, gleichmäßig und sauber zu arbeiten und nicht zu viel Farbe auf einmal aufzutragen.

Was mache ich, wenn Farbe unter das Abklebeband gelaufen ist?

Wenn du bemerkst, dass Farbe unter das Abklebeband gelaufen ist, kannst du diese vorsichtig mit einem feuchten Pinsel oder einem Wattestäbchen entfernen. Entferne das Abklebeband am besten, solange die Farbe noch leicht feucht ist. So vermeidest du, dass die Farbe beim Abziehen des Bandes einreißt.

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